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Volkswagen-Aktie: Halbjahresfinanzbericht 2012


26.07.2012
Ad hoc

Wolfsburg (www.aktiencheck.de) - Ad hoc-Mitteilung der Volkswagen AG (ISIN DE0007664039 / WKN 766403):

Halbjahresfinanzbericht 2012:

- Volkswagen-Konzern setzt seine erfolgreiche Entwicklung in den ersten sechs Monaten 2012 fort

- Operatives Ergebnis fällt mit 6,5 Mrd. EUR um 0,4 Mrd. EUR höher aus als im Vorjahreszeitraum

- Ergebnis vor Steuern übertrifft mit 10,1 Mrd. EUR den Vergleichswert des Vorjahres um 1,8 Mrd. EUR; positive Effekte aus At Equity Beteiligungen und aus stichtagsbezogener Bewertung der Put-/Call-Rechte bezüglich der Porsche Zwischenholding GmbH (2,6 Mrd. EUR; 0,5 Mrd. EUR über Vorjahr)

- Umsatzerlöse des Konzerns fallen mit 95,4 (77,8) Mrd. EUR höher aus

- Cash-flow aus dem laufenden Geschäft im Konzernbereich Automobile beträgt 6,8 (8,4) Mrd. EUR; die Sachinvestitionsquote liegt bei 4,0 (3,7) Prozent

- Netto-Liquidität des Konzernbereichs Automobile beläuft sich auf 14,9 Mrd. EUR; darin enthalten ist ein Mittelabfluss in Höhe von 2,1 Mrd. EUR im Jahr 2012 für die Erhöhung der Stimmrechtsanteile an der MAN SE auf 75,03 Prozent

- Konzernmodelle überzeugen Kunden weltweit:
- Auslieferungen an Kunden des Konzerns mit 4,6 Mio. Fahrzeugen um 10,3 Prozent über dem Vorjahreswert
- Anhaltend hohe Nachfrage nach Konzernfahrzeugen weltweit; der weltweite Pkw-Marktanteil steigt auf 12,4 (12,3) Prozent
- Volkswagen Pkw zeigt erstmals den New Lavida, das Nachfolgemodell der in China erfolgreichen Limousine Lavida
- AUDI (ISIN DE0006757008 / WKN 675700) stellt die überarbeiteten Modelle Q5 und Q5 hybrid vor; Audi A6 L e-tron concept erste Hybrid-Technikstudie in der Oberklasse
- SKODA präsentiert die Studie Mission L China
- SEAT zeigt den sportlich dynamischen Ibiza Cupra Concept
- Bentley feiert Asienpremiere des Continental GT V8; Lamborghini zieht mit der SUV-Studie Urus die Aufmerksamkeit auf sich
- Volkswagen Nutzfahrzeuge startet Produktion des Amarok in Hannover
- Scania (ISIN SE0000308280 / WKN 899846) gewinnt mit dem Scania R 480 Euro 6 den Titel "Green Truck 2012"
- MAN (ISIN DE0005937007 / WKN 593700) erweitert Angebot an extra schweren Lkw in Lateinamerika

Januar-Juni 2012/ 2011/ +/- (%)

Volkswagen Konzern:

Auslieferungen an Kunden Tsd. Fzg. 4.552/ 4.128/ +10,3
Absatz Tsd. Fzg. 4.644/ 4.133/ +12,4
Produktion Tsd. Fzg. 4.681/ 4.184/ +11,9
Belegschaft 30.06./31.12. 518.699/ 501.956/ +3,3


Umsatzerlöse Mio. EUR 95.378/ 77.767/ +22,6

Operatives Ergebnis Mio. EUR 6.492/ 6.086/ +6,7
Ergebnis vor Steuern Mio. EUR 10.056/ 8.233/ +22,1
Ergebnis nach Steuern Mio. EUR 8.827/ 6.496/ +35,9

Konzernbereich Automobile (inklusive Zuordnung der Konsolidierung zwischen den Konzernbereichen Automobile und Finanzdienstleistungen):

Cash-flow laufendes Geschäft Mio. EUR 6.752/ 8.432/ -19,9
Investitionstätigkeit
laufendes Geschäft*) Mio. EUR 4.753/ 6.506/ -27,0
Netto-Liquidität am 30.06. Mio. EUR 14.863/ 19.439/ -23,5
Netto-Liquidität am 30.06./31.12. Mio. EUR 14.863/ 16.951/ -12,3

*) Ohne Erwerb und Verkauf von Beteiligungen: 4.354 (VJ: 3.175) Mio. EUR.

Die Mehrmarkenstrategie, die vom Kleinwagen bis zum schweren Lkw nahezu alle Segmente bedienende Modellpalette und die steigende Präsenz in allen wichtigen Regionen der Welt sind zusammen mit dem vielfältigen Finanzdienstleistungsangebot die zentralen Wettbewerbsvorteile des Volkswagen Konzerns. Dank unserer Technologie- und Designkompetenz verfügen wir über ein vielfältiges, attraktives und umweltfreundliches Produktportfolio, das allen Kundenwünschen und -anforderungen gerecht wird. Mit der Integration von Porsche wird dessen Attraktivität durch das Angebot exklusiver Sportwagen nochmals gesteigert.

Die Marken des Volkswagen-Konzerns werden auch in der zweiten Jahreshälfte 2012 wieder eine Vielzahl neuer, begeisternder Modelle präsentieren, die dazu beitragen, unsere starke Position auf den Weltmärkten weiter auszubauen. Wir rechnen deshalb damit, unsere Auslieferungen an Kunden gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Die mit der Erneuerung der Produktpalette einhergehenden Anläufe volumenstarker Modelle und die notwendige Umrüstung der Anlagen auf den Modularen Querbaukasten werden das Jahr 2012 prägen. Das Modulare Baukastensystem wird fortlaufend optimiert und sich künftig zunehmend positiv auf die Kostenstruktur des Konzerns auswirken.

Die Umsatzerlöse des Volkswagen-Konzerns werden im Jahr 2012 den Vorjahreswert übertreffen. Dazu trägt zum einen auch die zum 9. November 2011 erfolgte Vollkonsolidierung der MAN SE bei; deren Beitrag zum Ergebnis wird durch die vorzunehmenden Abschreibungen auf die Kaufpreisallokation begrenzt sein. Zum anderen wird die voraussichtlich zum 1. August 2012 erfolgende vollständige Einbringung des Automobilgeschäfts von Porsche zur Vollkonsolidierung im Volkswagen Konzern führen; die daraus resultierende Umsatzsteigerung wird aufgrund von Konsolidierungseffekten jedoch eher gering ausfallen. Im Operativen Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres werden die anfänglich hohen Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation den Ergebnisbeitrag von Porsche (ISIN DE000PAH0038 / WKN PAH003) voraussichtlich weitestgehend ausgleichen.

Für das Operative Ergebnis besteht das Ziel, das Niveau des Jahres 2011 wieder zu erreichen. Positiven Effekten aus unserer attraktiven Modellpalette und der starken Marktposition steht dabei die zunehmende Wettbewerbsintensität in einem herausfordernden Marktumfeld, insbesondere in einigen europäischen Ländern, entgegen. Eine konsequente Ausgaben- und Investitionsdisziplin und die stetige Optimierung unserer Prozesse bleiben elementare Bestandteile unserer Strategie 2018.

Wolfsburg, den 26. Juli 2012

Volkswagen AG
Der Vorstand

(Den vollständigen Zwischenbericht finden Sie auf "www.volkswagenag.com/ir")

Dieser Bericht enthält Aussagen zum künftigen Geschäftsverlauf des Volkswagen Konzerns. Diesen Aussagen liegen Annahmen zur Entwicklung der wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen einzelner Länder und Wirtschaftsräume, insbesondere für die Automobilindustrie, zugrunde, die wir auf Basis der uns vorliegenden Informationen getroffen haben und die wir zurzeit als realistisch ansehen. Die Einschätzungen sind mit Risiken behaftet, und die tatsächliche Entwicklung kann von der erwarteten abweichen.

Sollte es daher in unseren wichtigsten Absatzmärkten, wie Westeuropa (darunter insbesondere Deutschland), USA, Brasilien, China oder Russland zu unerwarteten Nachfragerückgängen oder zu einer Stagnation kommen, wird das unsere Geschäftsentwicklung entsprechend beeinflussen. Das Gleiche gilt im Falle wesentlicher Veränderungen der zurzeit bestehenden Wechselkursverhältnisse vor allem zum Britischen Pfund, zum US-Dollar, zum Chinesischen Renminbi, zum Schweizer Franken, zum Japanischen Yen, zur Schwedischen Krone, zum Russischen Rubel und zum Australischen Dollar. Darüber hinaus kann es auch zu Abweichungen von der voraussichtlichen Geschäftsentwicklung kommen, wenn die im Geschäftsbericht 2011 dargestellten Einschätzungen zu wertsteigernden Faktoren und Risiken sich anders entwickeln als derzeit von uns erwartet oder sich zusätzliche Risiken oder sonstige den Geschäftsverlauf negativ beeinflussende Faktoren ergeben. (Ad hoc vom 26.07.2012) (26.07.2012/ac/n/d)




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